Programme

Salve Regina | Klangbilder Marianischer Choräle | erschienen auf CD (2010)
Marianische Choräle, Bestandteile der Liturgie der katholischen Kirche, dienten als Ausgangspunkt für diese neu komponierten Werke von Hansjörg Fink und Elmar Lehnen. Melodische, harmonische und rhythmische Strukturen wurden erarbeitet, die für spontane Interpretation und Improvisation viel Freiraum lassen und die ursprünglichen Choräle um ein Vielfaches erweiterten.
Die CD zum Programm entstand 2010 und wurde in der Marienbasilika zu Kevelaer (Seifert-Orgel) aufgenommen und erschien beim Lahn Verlag.

 

Requiem | erschienen auf SACD (2014)
„Eine ungewöhnliche Reise in die Welten von Improvisation und traditionellen Requiemschorälen: Gerade die Form des Requiems ist für musikalische Wagnisse ein idealer Nährboden, die Musik­geschichte zeigt es. Sie kennt alle Facetten im Umgang mit Trauer und Tod – den sanften Tod, den beklagten Tod, den unbeugsamen Tod, den verklärten Tod. Mit dieser Aufnahme ist sie um ein Mosaiksteinchen reicher: Jahrhunderte alte Tradition trifft auf pulsierende, jazzige Lebenslust, komponierte Musik auf improvisierte, es begegnen sich Liturgie und Welt, Spiritualität und Sinnlichkeit. Hansjörg Fink und Elmar Lehnen bewegen sich sicher auf den historischen Fundamenten und setzen darüber eigene, freiheitliche Figuren. Sie erweisen sich als profilierte Grenzgänger und beweisen, dass sich die Gegensätze verbinden lassen. Wenn sie in einigen Momenten dieser Aufnahme den Schleier der Tradition wegziehen und dahinter ein freies Experimentierfeld offenlegen, erscheint manch düsterer Todesmoment in mildem, teilweise so nicht gekanntem Licht.“(Textquelle: audite)
Die CD zum Programm entstand 2014 und wurde in der Marienbasilika zu Kevelaer (Seifert-Orgel) aufgenommen und erschien beim audite Verlag.

 

SEVEN (SIEBEN) | erschienen auf CD  (2018)

Sieben klingende Fragmente über den Ursprung des Lebens: Soloposaune und Kirchenorgel zwischen Jazz und Tradition
Das Projekt SEVEN (SIEBEN) beschäftigt sich, angelehnt an die Schöpfungsmythologie, mit der spirituellen Dimension von Schöpfung, mit der Frage nach dem Unbenennbaren, nach dem Fragmentarischen der Anfänge des Lebens. Es will keine Antworten geben, sondern die Liebe zur Frage und zum Fragen neu erwecken.

Die Form der Improvisation hierfür zu wählen, liegt nahe: Jede Improvisation ist ein schöpferischer Akt, an die Zeit gebunden, Antwort nur im Moment gebend, sich im nächsten Augenblick verändernd. Improvisation schafft Möglichkeit, Offenheit, Weite, im Miteinander Dialog, Entwicklung, Verbindung – all dies Voraussetzungen für Fragestellungen ohne vorgezeichnete Antwort. Und auch im Changieren zwischen den Klangwelten von Jazz und Tradition spiegelt sich die Suche nach dem Universellen, nach den gemeinsamen Ursprüngen, auch nach der Essenz der Musik, wenn man so will.